Infos über Marion Weiser

Infos über Marion Weiser

Über mich und mein Tun

In meiner Jugend wollte ich Goldschmied werden. Da es zu viele Anmeldungen gab, entschied ich mich für eine kaufmännische Laufbahn. Jetzt habe ich das Privileg mit noch viel Wertvollerem als Gold zu arbeiten – nämlich mit Menschen.

Nach Abschluss meiner Ausbildung verbrachte ich ein Jahr in London. Als Mühlviertlerin war das ein gewaltiger Quantensprung für mich. Diese bunte Stadt mit ihrer Vielfalt und Andersartigkeit bewegte mich und öffnete meine Perspektiven.

Mitte 20 absolvierte ich die Ausbildung zur Polarity Körperenergie-Lehrerin in Hamburg. Das zeigte mir, dass ich tatsächlich lieber mit Menschen arbeite, als mit Papier. Die Energiearbeit war interessant, jedoch meine Hände wollten berühren.

Daher entschied ich mich für die Ausbildung zur Heilmasseurin. Da fühlte ich mich schon mehr daheim. Der Fokus lag auf der Linderung der Symptome und nach 2 – 3 Tagen waren die Leute wieder verspannt, da sich nichts an den Ursachen und ihren Routinen geändert hatte. Das erfüllte mich nicht wirklich.

Es folgten Ausbildungen und Fortbildungen der Grinberg Methode in der Schweiz, Deutschland und Spanien. In den 17 Jahren Tätigkeit als diplomierte Grinberg-Praktikerin und Trainerin lernte ich viel für mich und meine Arbeit.

Zu dem Thema Augen- & Sehtraining kam ich, da meine eigene Sehfähigkeit nachgelassen hatte. In der Ausbildung erhielt ich effektive Werkzeuge, die für mich und für viele Betroffene sehr nützlich sind.

Ich besuche jedes Jahr Seminare und Kurse, da es auch für mich noch sehr viel zu lernen gibt. Besonders inspiriert haben mich Viktor E. Frankl, der Begründer der Logotherapie (Trotzdem JA zum Leben), Stephen R. Covey (Die 7 Wege zur Effektivität…) und Vera F. Birkenbihl,  .

So entfaltete sich mein Tun über die Jahre zu einer holistischen (ganzheitlichen) Körperarbeit. Egal ob jemand zu Einzelsitzungen oder Seminaren/Kursen von mir kommt, die Absicht ist immer: was kann ich dieser Person mitgeben, damit sie so schnell wie möglich lernt, sich selber zu coachen (Unterstützung zur Selbsthilfe).

 

(+/-) Nina Stögmüller, die Märchenfee aus Linz, hat mein Tun in ein Märchen verpackt

Ich bedanke mich bei meiner Freundin Nina für dieses schöne Märchen. Im November 2011 hat Nina dieses Märchen anlässlich unseres Praxis-Festes persönlich vorgetragen, wodurch diesem Fest ein ganz besonderer Zauber verliehen wurde.

Das Mädchen mit den Zauberhänden

Es war einmal ein junges Mädchen, das hatte das Herz am rechten Fleck, stets ein

strahlendes Lächeln auf den Lippen und die Gabe, die Menschen fröhlich zu stimmen.

Dieses Mädchen war auch sehr hilfsbereit, und obwohl es unter vier wilden Brüdern

aufwuchs, bewahrte es sich sein liebevolles und zartes Wesen. Nicht nur auf der Erde

wurde dieses Mädchen sehr geschätzt, sondern auch im Feenreich war man auf dieses

bezaubernde Geschöpf aufmerksam geworden.

Einmal im Jahr tagt der Feenrat und beschließt, welche Menschen auf der Erde für ihre guten

Taten belohnt werden sollen. In diesem Jahr stand unser besonderes Mädchen ganz oben

auf der Liste. Der Beschluss der Feen stand fest, und das Mädchen bekam eines Nachts im

Traum Besuch von der Wunschfee.

„Liebes Mädchen“, flüsterte die Fee, „du bist so ein gutes Kind und sollst dafür belohnt

werden!“ Auf die Frage was sich das Mädchen am meisten wünschen würde antwortete

es: „Ich möchte den Menschen lernen, sich selbst zu helfen, wenn sie krank sind oder

traurig. Liebe Fee, ist das möglich!?“ Die Fee war verblüfft, noch nie hatte sie so einen

Wunsch vernommen von einem Erdling. Natürlich wurde der Wunsch des Mädchens erfüllt

und als es tags darauf erwachte, konnte es sich nur mehr schemenhaft an den Feentraum

erinnern.

An diesem Tag fühlte sich das Mädchen voller Tatendrang und beschloss in die Stadt zu

gehen. Dort traf es eine alte Frau, die über Fußschmerzen klagte. Sofort war das Mädchen

zur Stelle um zu helfen. Es sah sich den Fuß der alten Frau genauer an, dieser war stark

angeschwollen und roch ziemlich übel. Doch dem Mädchen grauste nicht vor den Menschen,

es hatte eine dicke Haut, wenn es um Gerüche ging, Hauptsache, es konnte helfen.

Als sich das Mädchen die Fußsohle der Frau genauer ansah, erschrak es, der Fuß schien

zu ihm zu sprechen. „Es sind die Nieren, die nicht mehr so gut funktionieren!“, sprach der

Fuß, „die Nieren, die Nieren!!“. Das Mädchen fragte die Frau, ob sie denn auch genug

Wasser trinke und ob es schon einmal Nierenprobleme gegeben hätte. Die Frau verneinte

und bejahte. Sie trank so gut wie kein Wasser und Nierenprobleme waren ihr nicht fremd.

Das Mädchen behandelte nun beide Fußsohlen der Frau mit zarten Streicheleinheiten, und

siehe da, die schlimmen Beschwerden verschwanden auf der Stelle. Der Frau trug sie auf,

drei Wochen lang einen speziellen Nierentee zu trinken und in Zukunft mindestens zwei Liter

Wasser am Tag zu sich zu nehmen. Die Frau strahlte und bedankte sich herzlich.

Das Mädchen war noch immer ein bisschen erstaunt darüber, dass die Fußsohlen der Frau

zu ihm gesprochen hatten. Doch dann kam ihr der Feentraum wieder in den Sinn. Die Feen

hatten dem Mädchen die Gabe geschenkt über die Füße der Menschen deren Leiden zu

erkennen. Das Mädchen konnte den Menschen sagen, an welchen Krankheiten sie litten,

warum ihr Körper krank wurde und was sie ändern konnten, damit sie in Zukunft gesund

bleiben würden.

Das Mädchen arbeitete Tag ein Tag aus. Sein heilsamer Ruf wurde schnell bekannt und

so standen jeden Tag Menschen Schlange um sich von unserem Mädchen behandeln zu

lassen. Doch auch jetzt blieb das Mädchen bescheiden und freundlich. Egal mit welchen

Leiden die Menschen zu ihm kamen, es versuchte immer von ganzem Herzen zu helfen.

Doch wusste das Mädchen auch, dass die Menschen selbst etwas zu ihrer Heilung beitragen

mussten um auf Dauer gesund zu werden.

Der Wunsch des Mädchens war in Erfüllung gegangen, doch den Menschen klar zu machen,

wie sie sich selbst helfen können, das war oft gar nicht so einfach. Vielen von den Leuten,

die zu dem Mädchen kamen, war gar nicht bewusst, wie sehr sie ihre Krankheit liebten. Sie

waren nicht bereit ihre krankmachenden Gewohnheiten zu ändern und somit konnte ihnen

das Mädchen auf Dauer auch nicht helfen.

Bei den meisten Menschen gelang es jedoch eine Heilung herbeizuführen, so wie zum

Beispiel bei einem Mann, der an Herzverfettung litt. Seine Fußsohlen sprachen, dass er

schon lange sein Herz vor seiner Frau und seinen Kindern verschlossen hatte, und nur noch

am übermäßigen Essen Freude fand. Er hatte sein Herz mit einer Schutzschicht aus Fett

ummantelt um keine Gefühle zu empfinden. So überfraß er sich jeden Tag auf´s Neue und

war dem Tode schon näher als dem Leben. Seine Füße klagten dem Mädchen ihr Leid.

Offen sprach es den Mann auf seine Familiensituation an. Als er das hörte, begann der

Mann zu weinen, denn das Mädchen hatte die Wahrheit gesprochen. Das Mädchen hatte

durch seine Worte das Herz des Mannes berührt und durch den Tränenfluss erwachte auch

seine Gefühlswelt wieder zum Leben.

„Ich dachte, ich muss hart zu ihnen sein, ich bin das Familienoberhaupt, und mein Vater

war auch schon so streng!“ Er ging nach Hause, umarmte seine Frau und seine Kinder und

versuchte ab diesem Zeitpunkt sich mehr und mehr seiner Familie zu öffnen, ihre Liebe

anzunehmen und diese Liebe so gut wie möglich zu erwidern. Plötzlich hörte auch der

übermäßige Fressdrang auf, er ernährte sich wieder normal und begab sich auf den Weg der

Besserung.

Das Mädchen wuchs heran und wurde zu einer wunderschönen weisen Frau. Ihr Ruf als

Heilerin, die mit den Fußsohlen kommunizierte, war mittlerweile bekannt im ganzen Land.

Eines Tages erkrankte der König, er lag bereits im Sterben, als ein Bote das Haus der

weisen Frau erreichte. Noch immer standen die Menschen Schlange vor ihrem Haus, doch

der Bote war frech genug um sich vorzudrängen, immerhin ging es um das Leben des

Königs.

So machte sich die Frau auf, um dem Königsboten in das Schloss zu folgen. Sofort wurde

sie zum König gebracht, der kreidebleich in seiner Bettstatt lag. Die weise Frau bat, die

nackten Füße des Königs sehen zu dürfen. Was für ein Skandal! Die königlichen Berater

schrien auf, die Königin protestierte lautstark und der Hofnarr klatschte vor Freude in die

Hände.

„Lasst sie nur!“, flüsterte der König schwach. Trotz der Blässe stand ihm der Schweiß auf der

Stirn und er sah wirklich sehr, sehr krank aus.

Die Füße des Königs packten aus. Schonungslos erzählten sie der weisen Frau was los war

mit ihm. Der König litt an einem schweren Burnout. Er hatte es satt sein Land zu regieren,

und er wollte endlich auch einmal Urlaub machen. Psychische Probleme machen auch vor

Königen nicht Halt und so hatte es den Herrscher des Landes kalt erwischt. Sein müder,

alter Körper hatte einfach keine Lust mehr zu regieren und sehnte sich nach Ruhe und

Erholung.

Jetzt war guter Rat teuer. Die weise Frau wusste, wenn sie dem König nun sagen würde,

was sie soeben von seinen Füßen vernommen hatte, würde sie als Ketzerin auf dem

Scheiterhaufen landen. Sie erbat sich Bedenkzeit und erkundigte sich unauffällig nach den

Familienverhältnissen am Schloss. Es gab einen älteren Sohn, der die Thronfolge schon

längst hätte antreten sollen. Doch der ging lieber auf die Jagd und zum Zwergewerfen, als

ans Heiraten und König werden zu denken. Diesen Sohn musste die weise Frau so schnell

wie möglich finden, denn nur über ihn würde die Heilung des Königs möglich sein.

Mittlerweile wurden die königlichen Berater ungeduldig. Sie gaben der weisen Frau einen

Tag Zeit um den König zu heilen. Der Leibarzt drohte schon damit, sie in den Kerker werfen

zu lassen, wenn sie den König nicht binnen dieser Frist wieder gesund machen würde.

Doch unsere gute Frau war nicht nur sehr weise, sondern auch sehr schlau, zwar konnte sie

jetzt nicht ihre eigenen Füße befragen, was zu tun war, doch ihre weibliche Intuition war wie

immer zur Stelle.

So half sie einer Küchenmagd ihre Kreuzschmerzen zu beheben und erfuhr dabei, dass

sich der junge Prinz gerade im Wald befand und wieder einmal auf der Jagd war. Dem

Stallknecht behandelte die Frau das wehe Knie und saß in Windeseile auf einem schwarzen

Rappen.

So ritt sie so schnell wie der Wind in den Wald hinein und fand den Prinzen tatsächlich bei

der Jagd. Doch wie sollte sie nur auf sich aufmerksam machen? Einer Eingebung folgend

jagte die weise Frau pfeilschnell am Pferd des Prinzen vorbei, gab diesem – dem Pferd

natürlich – einen Hieb mit der Peitsche und galoppierte davon. Das Pferd des Prinzen

bäumte sich auf, der Prinz konnte sich gerade noch halten und wollte sich diese Frechheit

natürlich nicht bieten lassen. Sofort jagte er der weisen Frau nach, schon wieder eine Jagd,

dachte er und war sichtlich amüsiert über diesen Zwischenfall.

Natürlich holte er sie schnell ein, denn sie wollte es auch so. Als der Prinz versuchte, die

Frau zur Rede zu stellen, verschlug es ihm die Sprache, sofort verliebte er sich in dieses

bezaubernde weibliche Wesen, das ihm in die Augen sah, als wüsste es alles von ihm!

„Was kann ich für dich tun!?“, fragte er und war selbst erstaunt über seine Aussage. „Regiere

dein Land und rette damit deinem Vater das Leben!“, so jetzt hatte sie es also gesagt. Auch

die weise Frau war ein wenig durcheinander. Denn der Prinz sah wirklich gut aus, so hoch zu

Ross, mit dem schönen Gewand und der wunderbaren Krone auf seinem Kopf. So verliebten

sich die beiden im ersten Augenblick und retteten dadurch gleich zwei Leben. Die Liebe des

Prinzen bewahrte die weise Frau nicht nur vor Kerker und Scheiterhaufen sondern führte

geradewegs zum Traualtar. Und diese Liebe sollte auch das Burnout des Königs heilen.

Denn als der König hörte, dass sein Sohn heiraten wollte, ging es ihm augenblicklich

besser. Unsere weise Frau hatte dem müden Herrscher noch erzählt, dass er unter

einer schweren Magenverstimmung leide, und dass sich seine Beschwerden sicher bald

bessern würden. Und wie recht sie hatte! Denn der König hatte ja auch wirklich eine

schwere Magenverstimmung, besser gesagt ein Magengeschwür, doch bevor sich seine

Lebensumstände nicht dauerhaft geändert hätten, hätte unsere weise Frau dem König auch

nicht helfen können.

Der Prinz und die weise Frau heirateten. Doch das JA-Wort gab es nur unter einer

Bedingung. Die weise Frau übte Zeit ihres Lebens ihre wahre Bestimmung aus, und half mit

ihrer – von den Feen verliehenen – Gabe den Menschen auch weiterhin sich selbst zu helfen.

Es war ein lustiges Bild mit an zu sehen, wie die Menschen nun jeden Tag vor dem

Schloss Schlange standen. Wer hätte je gedacht, dass eine Königin sich mit dem

gewöhnlichen „Fußvolk“ abgibt, ja und sogar ihre Krankheiten heilt!?

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann spricht sie heute noch mit den Fußsohlen der

Menschen und hilft ihren Besitzern dabei gesund zu werden und ihre krankmachenden

Verhaltensweisen dauerhaft aufzulösen.

Nina Stögmüller, 2011

 

Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.

Dr. Viktor E. Frankl

 

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